Von Syrien nach Siegen

Zuflucht gefunden – und eine zweite Heimat

Manaf Alghazali gehörte zu den ersten, die seit 2015 vor dem Bürgerkrieg in Syrien nach Europa flohen und in Siegen Zuflucht fanden. Das Rote Kreuz, die Siegener Feuerwehr, die Stadt Siegen und zahlreiche Ehrenamtliche halfen den vielen Neuankömmlingen, rund 1300 waren es in diesen Monaten – und Manaf Alghazali half den Helfern und den Geflüchteten. Da er englisch sprach, wurde er direkt als Übersetzer eingebunden. Integration von Anfang an. Doch es war keine leichte Zeit: Der Syrer lebte eine Weile in einer Notunterkunft mit vielen anderen, bis er schließlich eine eigene Wohnung beziehen konnte. Allmählich kam er in Siegen richtig an. Aus dem Geflüchteten ist inzwischen ein Flüchtlingsberater beim Verein für soziale Arbeit und Kultur Südwestfalen (VAKS) geworden. Manaf Alghazali kann so die Hilfe, die er selbst erfahren hat, weitergeben. Der Krieg in Syrien tobt immer noch. Alghazali sieht dort keine Perspektive. Der Verlust seiner ersten Heimat schmerzt. Doch er hat Glück – Siegen für ihn zur zweiten Heimat geworden.

5. März 2021

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Zeitzeuge: Manaf Alghazali

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Fotos: Manaf Alghazali, Universitätsstadt Siegen, Siegener Zeitung

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