Modern und verknöchert

Dr. Gisela Brumme wuchs in Siegen auf und lebt seit den 1960er Jahren in Schweden. Sie erzählt ihre Erinnerungen an ihre Schulzeit in den 1950er Jahren am Mädchengymnasium an der St.-Johann-Straße in Siegen, das unter seinem Vorkriegsnamen Lyzeum bekannter ist und in dem sich heute das Kulturhaus Lÿz befindet. Anfangs gab es im Wechsel mit den Jungen Schichtbetrieb, weil das Gebäude des Gymnasiums Am Löhrtor noch nicht existierte. Es war eine Zeit des Umbruchs, es gab sehr verknöcherte Strukturen, aber auch fortschrittliche Lehrer. Die Zeitzeugin erzählt von dem Spannungsfeld zwischen Selbstbestimmung und oktroyiertem Rollenbild, indem die Mädchen sich damals bewegten.

21. Oktober 2022

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Zeitzeugin: Dr. Gisela Brumme, ab 1953 Schülerin am Mädchengymnasium

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Bildquelle: Dr. Gisela Brumme, privat

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2 Kommentare

  1. Zur im Interview erwähnten Rede Niemöller s. Wolf, Thomas, Die Rede Martin Niemöllers im Siegener Lyzeum, 30. Juni 1959: eine Episode in der Geschichte der Siegerländer Friedensbewegung ; Textabdruck mit kurzer Einführung, Siegener Beiträge 11, 2006, S. 209-220

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