
1292 als „Ysernfelde“ erstmals urkundlich erwähnt, ist Eiserfeld bis heute ein Stadtteil von Siegen, in dem die Erzbergbau-Geschichte sichtbar geblieben ist. Das Besucherbergwerk Reinhold-Forster-Erbstolln ermöglicht eine Zeitreise in eine verborgene Welt unter Tage. Am Himmel über Eiserfeld kreisen die Segelflugzeuge des Luftsportvereins Siegerland. Darunter tummeln sich Menschen, die engagiert das gesellschaftliche Miteinander gestalten. Es geht rund in Eiserfeld – nicht nur, aber auch am großen Kreisel in der Ortsmitte.

In Sohlbach-Buchen gibts noch Vollerwerbslandwirte mit Hofläden und ein reges Vereinsleben unter Federführung des Heimatvereins. Das gestalten auch viele Kindern und junge Leute mit, was den Pfadfindern, den Landfrauen und dem SSV Sohlbach-Buchen zu verdanken ist – Letzterer bietet ein Treffpunkt nicht nur für Fußballer. Wer die Orte kennenlernt, kommt an der „Ongelsgrob“ nicht vorbei.

Horst-Willi Kiel, „Hällob Zogepackt“-Vorsitzender und langjähriger Stadtverordneter, fasst zusammen, was Weidenau ausmacht. Wo die ältesten noch erhaltenen Häuser stehen, wo Geschichte noch sichtbar ist und wie Weidenau sich zu dem entwickelt hat, was es heute ist, erzählt Rüdiger Fries, der sich wie kein Zweiter in der Weidenauer Geschichte auskennt.

Am 10. November 1938 wurde die Siegener Synagoge auf SS-Befehl in Brand gesetzt. Viele Menschen sahen dabei zu, auch die siebenjährige Charlotte Thiemann. Sie erinnert sich bis heute an die Flammen, die aus dem Dach schlugen – ihr Bericht ist ein authentisches Zeugnis für das, was bei den Novemberpogromen 1938 geschah – auch in Siegen.

Dillnhütten ist der kleinste Siegener Stadtteil und mit Geisweid und Buschhütten verwachsen. Die Ferndorf durchfließt den Ort auf einer Seite in einem Grüngürtel. Auf der anderen Seite gibt es einen, wenn auch kleinen, alten Ortskern. Der Stadtteil hat eine bewegte Geschichte und heute zwar keinen Verein mehr, aber an der B54 einiges an Nahversorgung zu bieten. Es erzählen Friedhelm Reuter, Willi Bohn und Nella Klezel

Der im Siegerland bekannte Chorleiter Matthias Merzhäuser erzählt, dass er schon früh an die Musik herangeführt wurde. Er erzählt von den ersten Chören im Siegerland. Neben den Männerchören formierten sich später u.a. Frauen- und Kinderchöre, Gospel- und Projektchöre. Zum Schluss verweist er darauf, dass Impulse gesetzt werden sollten, damit das Chorleben im Siegerland wieder Auftrieb erhält – und er gibt ein Beispiel.
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