Vom Bunker ins Leimbachstadion

Die Sportfreunde in den 1940er und 50er Jahren

Klaus Müller spielte ab 1946 bei den Sportfreunden Siegen. In den ersten Jahren trainierten die Fußballer in einem Bunker, in einer Reithalle und auf dem Stadtplatz, bevor das Leimbachstadion 1957 eröffnet wurde. Die Jugendmannschaft feierte schnell Erfolge, reiste 1952 vier Wochen lang durch England, und auch die Fahrten zu Ligaspielen in ganz Westfalen waren kleine Reisen, denn die A45 gab es noch nicht. Der Zeitzeuge erinnert an Spiele gegen Dortmund und Schalke mit bis zu 18.000 Zuschauern, bei denen er als gerade einmal 18-Jähriger eingesetzt wurde. Auswechselspieler gab es damals noch nicht. Müller feierte als jahrelanger Stammverteidiger die Deutsche Amateurmeisterschaft 1955 und stieg am Ende seiner Fußballkarriere mit seiner Mannschaft in die II. Division West, die damals zweithöchste deutsche Spielklasse, auf.

9. September 2022

Zeitzeuge: Klaus Müller, Jahrgang 1934, Stammverteidiger bei Sportfreunde Siegen in den 1905er Jahren 

Bildergalerie

Fotos: Klaus Müller, Porträt: Julia Montanus

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