Schule

Die erste Gesamtschule in Siegen – ein steiniger Weg

Als in den 1980ern landauf, landab Gesamtschulen gründet wurden, musste sich auch die Politik in Siegen bewegen. Die Stimmung, auch in der Öffentlichkeit, war sehr zwiespältig. Winfried Schwarz, damals Kreisdirektor, trug dafür Sorge, dass die erste Gesamtschulefristgerecht gegründet werden konnte – das lief nicht reibungslos.

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Kappnaht oder Knallgasprobe? Schulalltag am Mädchengymnasium

Sibylle Schwarz besuchte in den 1960er Jahren das Lyzeum an der an der St-Johann-Straße, das heutige „Lÿz“ – eine Zeit, in der der Knicks vor der Lehrkraft Pflicht und Eis lecken verboten war. Aber es war auch eine Zeit des Umbruchs und der Modernisierung der Schulkultur. Die Zeitzeugin, die selbst später Schulleiterin der früheren Mädchenschule Stift Keppel wurde, teilt mit uns ihre Erinnerungen.

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„BH-Erlass” und „Roter Morgen” – die ersten Jahre des Gymnasiums Auf der Morgenröthe

Jochen Manderbach und Otto Schmitt – Schüler und Lehrer der ersten Stunde – erinnern sich an die Gründung der „Morgenröthe“ 1970, an Leihlehrer und Sexualkunde, an 23 Wochenstunden Religionsunterricht und die Sechs-Tage-Woche. Und sie denken mit viel Freude an Streiche und kleinere Skandale zurück, mit denen es das Gymnasium sogar bis in die Boulevardpresse schaffte.

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Das Frei- und Fahrtenschwimmer-Zeugnis aus den 1950er Jahren. Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Hans-Peter Fries.

Pack‘ die Badehose ein

Nach bestandener Aufnahmeprüfung wechselte ich Ostern 1951 von der „Rosterschule“ (Diesterwegschule) in die Sexta des Städtischen Gymnasiums für Jungen, das nach dem Zweiten Weltkrieg Unterschlupf im Mädchengymnasium (Lyzeum) in der St.-Johann-Straße gefunden hatte, wo der Unterricht im wöchentlichen Schichtwechsel (morgens – nachmittags) mit den Mädchen stattfand.

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