Unser Siegen vor Ort in Meiswinkel

Meiswinkel ist der nördlichste und höchst gelegene Stadtteil Siegens. Der kleine und lebendige Ort liegt idyllisch inmitten der hügeligen Landschaft und wird von Wanderern gerne als das „Allgäu des Siegerlands“ bezeichnet. Aber auch eine neu erbaute Hochspannungsleitung ist prägend für das Ortsbild. Nichtsdestotrotz ist das Leben dörflich geprägt und immerhin fährt einmal pro Stunde ein Bus Richtung Siegen.

Anke Utsch, Reinhard Moll und Christian Bode führen uns informativ durch den Film mit vielen romantischen Motiven in unterschiedlichen Jahreszeiten.

Unser Siegen vor Ort in Eiserfeld

1292 als „Ysernfelde“ erstmals urkundlich erwähnt, ist Eiserfeld bis heute ein Stadtteil von Siegen, in dem die Erzbergbau-Geschichte sichtbar geblieben ist. Das Besucherbergwerk Reinhold-Forster-Erbstolln ermöglicht eine Zeitreise in eine verborgene Welt unter Tage. Am Himmel über Eiserfeld kreisen die Segelflugzeuge des Luftsportvereins Siegerland. Darunter tummeln sich Menschen, die engagiert das gesellschaftliche Miteinander gestalten. Es geht rund in Eiserfeld – nicht nur, aber auch am großen Kreisel in der Ortsmitte.

Unser Siegen vor Ort in Sohlbach-Buchen

In Sohlbach-Buchen gibts noch Vollerwerbslandwirte mit Hofläden und ein reges Vereinsleben unter Federführung des Heimatvereins. Das gestalten auch viele Kindern und junge Leute mit, was den Pfadfindern, den Landfrauen und dem SSV Sohlbach-Buchen zu verdanken ist – Letzterer bietet ein Treffpunkt nicht nur für Fußballer. Wer die Orte kennenlernt, kommt an der „Ongelsgrob“ nicht vorbei.

Unser Siegen vor Ort in Weidenau

Horst-Willi Kiel, „Hällob Zogepackt“-Vorsitzender und langjähriger Stadtverordneter, fasst zusammen, was Weidenau ausmacht. Wo die ältesten noch erhaltenen Häuser stehen, wo Geschichte noch sichtbar ist und wie Weidenau sich zu dem entwickelt hat, was es heute ist, erzählt Rüdiger Fries, der sich wie kein Zweiter in der Weidenauer Geschichte auskennt.

Unser Siegen vor Ort in Dillnhütten

Dillnhütten ist der kleinste Siegener Stadtteil und mit Geisweid und Buschhütten verwachsen. Die Ferndorf durchfließt den Ort auf einer Seite in einem Grüngürtel. Auf der anderen Seite gibt es einen, wenn auch kleinen, alten Ortskern. Der Stadtteil hat eine bewegte Geschichte und heute zwar keinen Verein mehr, aber an der B54 einiges an Nahversorgung zu bieten. Es erzählen Friedhelm Reuter, Willi Bohn und Nella Klezel

Chöre und Chorgeschichte des Siegerlands: ein Rückblick – ein Einblick – ein Ausblick

Der im Siegerland bekannte Chorleiter Matthias Merzhäuser erzählt, dass er schon früh an die Musik herangeführt wurde. Er erzählt von den ersten Chören im Siegerland. Neben den Männerchören formierten sich später u.a. Frauen- und Kinderchöre, Gospel- und Projektchöre. Zum Schluss verweist er darauf, dass Impulse gesetzt werden sollten, damit das Chorleben im Siegerland wieder Auftrieb erhält – und er gibt ein Beispiel.

Feiern in der Nachkriegszeit: Schützenfest und Sommerkirmes

Tausende säumten die Straßen in den 1940er- und 1950er-Jahren, als die Schützen ihr großes Fest feierten. Eike Otto Hammel erzählt aus seinen Kindheitserinnerungen an diese Umzüge und das Schützenfest auf der Eintracht. Dort stand ab 1948 auch die Johanniskirche. Ein weiteres Großereignis, das in den Erinnerungen des Zeitzeugen haften geblieben ist, ist die Kirmes mit ihren Kuriositäten am Hasengarten.

Volksschule im Schneppenkauten – mit der Schiefertafel im Tornister

Rüdiger Fries erinnert sich an seine Einschulung Ostern 1959 in die Herrenfeldschule in Weidenau und an die Schuljahre, die er dort verbrachte. Er beschreibt den Alltag der „I-Männchen“, erinnert an einige Schulkameradinnen und -kameraden und porträtiert Lehrerinnen und Lehrer, die ihn geprägt haben.

Unser Siegen vor Ort in Niederschelden

Beim Besuch in Niederschelden wird deutlich, warum der Stadtteil auch Inseldorf genannt wird, wie es sich hier lebt und welche Besonderheiten und Vorzüge Schelden bietet. Friedrich Schmidt, Vorsitzender der Heimatgruppe des Volksvereins Niederschelden, und Eckhard Vetter, Vorsitzender des neuesten Vereins im Ort, erzählen von heute und aus der „schelder“ Geschichte.

Einsatz für die Trupbacher Heide – Naturschutz statt Gewerbegebiet

Anfang der 1990er-Jahre endete die Nutzung der Trupbacher Höhe durch die Belgier. Was tun mit dem Areal? Die Meinungen von Lokalpolitik auf der einen Seite sowie Anrainern und Naturschützern auf der anderen Seite gingen diametral auseinander. Zeitzeuge Ulrich Lorenz schildert den Kampf gegen die Ansiedlung von Gewerbe und für den Naturschutz und den Erhalt als Naherholungsgebiet.