Von Flüchtlingen und der Kuhhude – Nachkriegskindheit in Trupbach

Im Jahr 1945, nach Ende des Krieges, hatte sich auch im Dorf viel verändert. Anne Margarete Ising, Jahrgang 1942, erzählt in ihrer Geschichte über die Eindrücke dieser Zeit, in der viele Flüchtlinge aus verschiedenen Regionen ins Dorf kamen. Sie berichtet zudem über die Wiederaufnahme der Kuhhude, eine typische gemeinschaftliche Weidehaltungsform.

Unser Siegen vor Ort: Der Heimatverein Setzen e. V.

Der Vorsitzende des Heimatvereins Setzen e. V. ist Christian Gonska. Der 28-jährige stellt dem „Unser Siegen“-Team die Kapellenschule und den Backes vor, zwei Schmuckstücke und Zentren des dörflichen Lebens.

Kartoffelferien und Heuernte – Dorfkindheit in den Fünfzigern

Nach der Schule ging’s aufs Feld, auch schon mit sechs Jahren: Kartoffeln setzen im Frühjahr, Heu ernten im Sommer, Kartoffeln ausmachen im Herbst – in den Fünfzigern war das noch üblich, zum Beispiel bei Familie Kuhn in Obersetzen. Zeitzeugin Hanne Kuhn erinnert sich.

Der Siegerländer Firmenlauf – einer der ersten in Deutschland

Am Abend des unwirtlichen 9. Juli 2004 kamen rund 2000 erwartungsvolle Menschen aus Siegen und Umgebung auf der Siegplatte zusammen – der Startschuss für ein jährliches Großereignis. Erfinder, Initiator und Organisator Martin Hoffmann blickt auf die Vorgeschichte und Hintergründe des Firmenlaufs, erinnert an seine Erstauflage und Entwicklung.

Ein neues „Krönchen“ für Siegen – das Meisterstück der Schlosserei Sarges

Seit 1658 thront das goldene Krönchen über der Stadt. 1992 wurde es aufgrund zu starker Korrosion durch ein aufwändig hergestelltes Replikat ersetzt. Der beauftragte Schlossermeister Heinrich W. Sarges erinnert sich an Schrecksekunden und Glücksmomente, die er dabei erlebte.

Als Siegen Bürbach schluckte – Erinnerungen an die kommunalen Neugliederungen

Als das Land Nordrhein-Westfalen 1966 das 1. Siegerlandgesetz zur kommunalen Neugliederung erließ, stieß dieses vielerorts auf Widerstand. So auch in Bürbach, wie sich Karl Wilhelm Kirchhöfer, damals stellvertretender Bürgermeister und Gemeindedirektor, erinnert.

Gründung der ersten Gesamtschule – ein jahrzehntelanger Kampf

Gudrun Reinhardt berichtet über die bewegte Geschichte einer neuen Schulform seit den 1960er Jahren und wie das ursprüngliche Konzept der Einheitsschule zur Gesamtschule wurde, bedingt durch das erste und bis heute einzige erfolgreiche Volksbegehren in Deutschland.

Gosenbach 1962 / 1963 im Film. Gesehen von Johannes Briese, erzählt von Dieter Briese

1962/63 erstellte Johannes Briese in Abstimmung mit dem Heimatverein Gosenbach einen Film, der das dörfliche Leben dokumentiert. Knapp 60 Jahre später stellt uns nun sein Sohn, Dr. Dieter Briese, diese historischen Aufnahmen zur Verfügung und kommentiert die Bilder aus eigener Erinnerung.

Der Backes in den 1950ern – vom Korn zum Laib in Eigenleistung

Helmut Steuber, Jahrgang 1939, erinnert sich an die beiden Feuersbacher Backhäuser und daran, wie viel Mühe, Arbeit und Zeit es in den 1950er Jahren kostete, sich mit Brot zu versorgen.

„BH-Erlass” und „Roter Morgen” – die ersten Jahre des Gymnasiums Auf der Morgenröthe

Jochen Manderbach und Otto Schmitt – Schüler und Lehrer der ersten Stunde – erinnern sich an die Gründung der „Morgenröthe“ 1970, an Leihlehrer und Sexualkunde, an 23 Wochenstunden Religionsunterricht und die Sechs-Tage-Woche. Und sie denken mit viel Freude an Streiche und kleinere Skandale zurück, mit denen es das Gymnasium sogar bis in die Boulevardpresse schaffte.